Hoffnungsreise
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Autor Thema: Allgemein unterstützende Lebenshilfe  (Gelesen 930 mal)
 
wanderer
« am: Di, 31. 08. 2010 11:43 »

Hier möchte ich zunächst zwei Titel als gute Ressourcen nennen:

Elisabeth Kübler-Ross, David Kessler
Geborgen im Leben - Wege zu einem erfüllten Dasein

In 14 leichtverständlichen Kapiteln zeigt die Autorin, die als Sterbeforscherin begann, wie man seine eigenen Ängste, Wünsche, Hoffnungen und Bedürfnisse ergründen und erforschen kann. Es geht um kleine Lektionen in der Schule des Lebens, die einem helfen sollen, zu erkennen, was einem im Leben wirklich wesentlich ist und wer man im Kern seines Wesens ist. Ich fand darin viele gute Denkanstöße. Im einzelnen geht es in den Kapiteln um Authentizität, Liebe, Beziehungen, Trauer, Macht, Schuldgefühle, Zeit, Angst, Zorn, Spielen, Geduld, Anheimgeben, Vergebung, Glück.


Fritz Riemann - Die Fähigkeit zu lieben

"Die Kunst des Liebens" von Erich Fromm kennen viele, dieses Buch jedoch - leider - nicht so viele. Riemann dachte und schrieb tiefenpsychologisch, sehr viel bekannter ist sein Werk "Grundformen der Angst". Auf rund 120 Seiten schreibt er wesentliches über die Liebesfähigkeit und schließt mit einem Kapitel über "Angst - ein Hemmnis der Liebe".

"Die Fähigkeit zu lieben ist keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen sie erlernen - ein Leben lang." Es gibt keine schönere Aufgabe, denke ich. Und dieses Buch ist ein guter Helfer dabei.
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wanderer
« Antworten #1 am: Di, 31. 08. 2010 12:23 »

David D. Burns
Feeling good - Depressionen überwinden

Dieses Buch habe ich im amerikanischen Original gelesen. Es gilt als einer der besten Selbsthilferatgeber, und das nicht ganz zu unrecht, glaube ich. Die praktischen Tipps und Techniken sind brauchbar. Es geht ausschließlich um das, was man als Patient selber tun bzw. ausprobieren kann. Der Nebenaspekt "ohne Medikamente" ist da etwas irreführend. Das Buch will und kann weder einen Therapeuten noch medikamentöse Therapien ersetzen. Im Gegenteil, es informiert auch recht ausführlich über Medikamente. Ein Rundum-Handbuch, das sein Geld wert ist. Seine Auflage hat nicht umsonst die 3 Millionen überschritten. Weit über dem üblichen Ratgeberlektüre-Niveau und auf aktuellem fachlichem Stand, ist es stilistisch dennoch bewusst leichtverständlich und leicht lesbar geschrieben.

Martin P. Seligman
Der Glücksfaktor - Warum Optimisten länger leben

Ein furchtbarer und völlig verunglückter deutscher Buchtitel, aber das Buch selbst ist gut. Der Autor hat sich, ausgehend von antiken Glückslehren, insbesondere der Stoa, speziell mit dem Thema Optimismus als Forscher befasst. Gepart mit amerikanischem Pragmatismus und Ansätzen der kognitiven Therapie nach Albert Ellis u.a., ergab sich hieraus eine "Positive Psychologie", die fundiert viele Kraftquellen und Ressourcen eröffnet, ohne in die Falle falschen positiven Denkens zu geraten. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen.
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